Sieben Jahre Rheuma, ein (positiver) Rückblick!

Nahezu auf den Tag genau vor sieben Jahren hat bei einem Urlaub mit meiner Frau in Rabac (Kroatien) alles begonnen. Wie aus dem nichts heraus stellten sich bei einer Fahrt auf einem Ausflugsschiff plötzlich heftige Schmerzen in der linken Schulter ein, die zunehmend schlimmer wurden und mich gegen Mitternacht (als es nicht mehr auszuhalten war) ins Krankenhaus von Labin brachten. In der Erstversorgung wurde mir in der Folge Valium verabreicht!

Als einer der ziemlich gesund lebte, regelmäßig lief und kurz zuvor noch einen Viertelmarathon in meiner Heimatstadt St. Veit gewann und auch zuvor unzählige Laufbewerbe mit hervorragenden Platzierungen absolvierte, war klar, das kann nur eine vorübergehende Schmerzattacke gewesen sein. Leider war es anders und der Beginn eines Leidensweges den ich hier nicht im Detail ausbreiten will, der mich aber über einen längeren Zeitraum hinweg nahezu unbeweglich machte und sehr oft verzweifeln ließ!

Rheuma: Mensch und Körper leiden
Verzweifeln deshalb, weil doch einigermaßen brutale Zeiten auf mich zukamen, mit Schmerzen die abwechselnd so ziemlich alle Teile meines Körpers betrafen. Ich konnte kaum schlafen, das Essen fiel mir schwer und jegliche Bewegung sowieso! Lange Zeit verharrte ich im Gedanken "Warum ich?", wusste aber sehr bald, dass ich nach der Diagnose Rheuma den Heilungsprozess selbst beeinflussen musste. Während viele von einem "vermeintlichen Guru" zum anderen pilgerten, arbeitete ich an der Ernährung, nahm Spezial-Rheuma-Kuren in Anspruch, begann Heilfastenkuren, setzte mich bei -110°C in die Kältekammer und versuchte zunehmend und immer wieder in Bewegung zu kommen. Waren früher Laufdistanzen von 40-50 KM/ Woche und regelmäßige Wettbewerbe bis zur Marathondistanz die Normalität, so war ich nun froh drei bis fünf Kilometer ohne Unterbrechung laufen zu können. War ich endlich so weit dies über mehrere Wochen und Monate tun zu können, kam bald wieder eine Pause und das Spiel begann von vorne. Immer, und immer wieder!

Nachdem ich im Sport gelernt habe Grenzen zu verschieben und dass Aufgeben keine Option ist, ließ ich mich nicht unterkriegen. Laufen ist mein Lebenselexier und soll es auch bleiben. Zwischenzeitlich, so kann ich hier voll Freude berichten, ist das auch wieder so! So findet man mich schon wieder sehr lange und regelmäßig auf meinen unzähligen Laufstrecken, aber auch hin und wieder bei dem einen oder anderen Wettbewerb. Speziell beim Wings for Life Run, wo man laufen und spenden kann, im Vorjahr aber auch bei Kärnten läuft mit akzeptablen Ergebnis! Klar ist aber, Halbmarathons oder gar Marathons gehören nicht mehr zu meinen Zielen. Denn schöner als beim New York City Marathon kann man die Laufkarriere eh nicht abschließen!

Aktuelles Laufvideo: Es geht mir (wieder) gut!
Was ist nun mein Rezept? Habe ich ein Mittel gegen Rheuma gefunden oder gar eine bisher unbekannte Wunderdroge? Nein, natürlich nicht, denn die Krankheit wird mich wohl weiterhin begleiten. Dies aber in einem Ausmaß mit dem ich gut leben kann. Die Basis der "Heilung" sehe ich einfach in dem Umstand, dass ich eine Krankheit nicht als "Gott gegeben" hinnehme und mich dem Schicksal füge. Nein, ich tu alles was in meiner Macht steht um den Heilungsprozess positiv beeinflussen zu können. Das bedeutet, dass ich - wie oben beschrieben - eigene Maßnahmen setze, mich aber auch der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle unterziehe. Das ist nun auch mit ein Grund warum ich wieder regelmäßig laufe und mein Medikamentenkonsum (der nie so hoch war wie es einige Mediziner wollten) nahezu auf null ist! Es geht mir wirklich gut und mein Wunsch zum aktuellen Geburtstag ist, dass es so bleiben möge!

Der Grund warum ich hier über das Thema schreibe ist allen, die ähnlich leiden, Mut zu machen. Es ist mir bewusst, dass ich meinen Weg nicht über andere "drüberstülpen" kann. Zu unterschiedlich sind die Menschen und die Krankheitsverläufe. Ich kann hier aber aufzeigen, dass man mit einer positiven Grundeinstellung Berge versetzen und Krankheiten beeinflussen kann. Daher - egal was du hast - gib nie auf!

Die Hochzeit des Jahres?!

Bekanntlich gab es ja am Pfingswochenende (genauer gesagt am 19. Mai 2018) die Hochzeit des Jahres. Damit gemeint ist vorrangig jene bei den Royals als Prinz Harry am Samstag in Schloss Windsor die Amerikanerin Meghan Markle heiratete.
Natürlich heirateten an diesem Tag auch andere Menschen auf der ganzen Welt, weniger pompös, herzlicher und bescheidener auf alle Fälle. So auch in Kärnten, in der Region Faakersee, als ein ungemein sympathischer junger Mann namens Patrick unsere Tochter Karin zum Traualtar führte.

Die erste Überraschung für die Braut war, als der Freund der jüngeren Tochter Iris und nunmehrige Schwager Christian mit einem gut erhaltenen VW Käfer aus Graz auftauchte mit dem die Braut von St. Veit zum Faakersee kutschiert wurde. Das Tempo war dem Alter und den Möglichkeiten des Autos entsprechend angemessen!

Das Wetter zeigte sich zeigte sich von der besten Seite als um 13:00 Uhr die kirchliche Trauung in der Kirche St. Gregor in Finkenstein begann. Die nächste Überraschung gab es als der Bräutigam die Braut singend dem Lied "to love somebody" empfing! Die ersten Tränen flossen. Weitere Songs kamen vom Musikerkollegen (search for ..?) Marcel. Inhaltlich schöne Fürbitten wurden vorgetragen und die angenehme Art des Pfarrers eine Trauung zu halten rundeten das Bild ab.

Die nächste Station war das Hotel Mittagskogel wo um 14:30 Uhr die standesamtliche Trauung abgehalten wurde - im Garten des Hotels mit der atemberaubenden Kulisse zum Mittagskogel hin. Auch hier ein sehr angenehmer Standesbeamter, der die Trauung gut und äußerst unterhaltsam zelebrierte. Zusätzlich gab es auch hier wieder mehrmals eine fein vorgetragene musikalische Untermalung. Nun waren Karin und Patrick kirchlich gesegnet, amtlich beglaubigt und von den Trauzeugen (Tochter Iris und Patricks Onkel Dominik) offiziell Mann und Frau!

Nun gab es Zeit für die vielen Fotosessions mit der Braut, den Brautleuten in vielen verschiedenen Posen bei denen natürlich auch der VW Käfer eine tragende Rolle spielte. Die Pause wurde auch genutzt um ein wenig zu entspannen, was in dem wunderschönen Hotelgarten mit Pool und der mächtigen Bergkulisse ein Genuss war!

Am späten Nachmittag ging es dann zur Tafel im Inneren des Hotels. Als Brautvater wurde mir die Ehre zuteil als erstes zum Brautpaar sprechen zu dürfen. Mein Part handelte von Liebe, Treue, gegenseitiger Wertschätzung und der Aufforderung das Eheversprechen ernst zu nehmen. Nach mir fand die Mutter des Bräutigams einfühlsame Worte Richtung Brautpaar.

Nach dem ausgezeichneten Hochzeitsmenu im Restaurant des Hotels Mittagskogel begann die . Der Auftakt blieb natürlich dem frisch vermählten Paar vorbehalten, die zu Everglow von Coldplay einen sehr verliebten und romantischen Tanz aufs Parkett legten. Zwei Tänze später kam dann mein großer Auftritt mit der Braut, den wir wochenlang einstudiert hatten und der eine Überraschung sein sollte.

Die war es auch! Obwohl, der Vater-Tochter-Tanz begann ganz harmlos und mit dem schönsten Liebeslied welches die Vater-Tochter-Beziehung im Zusammenhang mit der Übergabe der Braut an den Bräutigam beschreibt - I Loved Her First! Nach einem lautstarken und für alle überraschenden break ging die Post ab und wir tanzten einen verrückten Tanz nach dem anderen um zum Schluss wieder in den Walzertakt des Liebesliedes überzugehen. Doch seht im Video unten selbst. Ich jedenfalls bin zutiefst dankbar dass ich diesen Tanz mit der Braut tanzen durfte!

Erwähnenswert ist noch,
dass die grafischen Vorbereitungen von Tochter Iris ein künstlerischer Hingucker waren und diese zudem für ihre Schwester den wichtigen Part der Trauzeugin sehr umsichtig wahrgenommen hat
dass der Vollblut-Musiker Dado für diesen Abend seine ehemalige Band Megamix zusammenführte und diese Gruppe eine perfekte, abwechslungsreiche und unterhaltsame Musik boten.
dass die Gäste oft das Tanzbein schwangen und sich außerordentlich gut unterhielten
dass die Fotobox namens "Fotodings" von Kevin Kahlbacher dauerhaft besetzt war und zur Freude vieler Gäste hunderte Selfie-Bilder ausspuckte
dass die Hochzeit eines Musikers auch dazu führt dass dieser, wie auch seine Musiker-Kollegen, oft zum Mikro greift und selbst singt
dass die Feier für die Brautleute und einige hartgesottene bis in den frühen Morgen dauerte

Die anfangs erwähnte royale Hochzeit kann ich nicht beschreiben, ich war nicht dabei. Es ist aber schwer vorstellbar, dass sie herzlicher, stimmiger, harmonischer und liebevoller als jene der ich am Pfingstsamstag in Finkenstein/ Ledenitzen beiwohnen durfte. Somit war diese Feier für mich persönlich auf alle Fälle die auf ewig einen hohen Stellenwert einnehmen wird und für die meisten der Anwesenden mehr als nur die Hochzeit des Jahres! Somit bleibt mir abschließend dem Ehepaar von Herzen alles Gute - und eine Ehe die ewig währen soll - zu wünschen!!

Des Läufers neue Schuhe!

Viele Laufeinsteiger sind ja der Meinung "ich laufe eh nur ganz wenig, da ist egal was ich kaufe"! Das ist grundlegend falsch! Schon einmal deshalb, weil der Mensch üblicherweise nur zwei Füße besitzt und diese ihn (oder sie) das ganze Leben lang tragen sollen. Leider gibt es genug Möglichkeiten diese relativ schnell zu ruinieren. Falsche Laufschuhe sind eine geignete Möglichkeit dazu. Gerade deshalb meine ich, das hier das Beste gerade gut genug ist!

Aus einer englischen Studie erfährt man, dass alleine in Großbritannien 65 Prozent derjenigen, die Sport betreiben, dabei auf das falsche Schuhwerk setzen. Das ist eine massive Zahl, wenn man bedenkt, dass die Schuhe so gut wie in jedem Sport das wichtigste Equipment sind. Wenn diese nicht richtig passen, gehst du Risiken ein: Du läufst Gefahr, dir ernsthafte Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen, Sehnenentzündungen, Blasen und vieles mehr zu holen. Und dann ist es mit der Freude am Laufsport bald vorbei - und mit den Füßen sowieso (die rechte Grafik zeigt ein paar der gängigsten Füßstellungen)!

Nachfolgend ein paar Zahlen die zum Nachdenken anregen sollen: Der Fuß besteht aus 26 einzelnen Knochen, sehr vielen Bändern und vielen Sehnen. Bei jedem Auftreten muss ein Fuß das zweieinhalbfache des eigenen Körpergewichts tragen. Beim scheinbar lockeren Lauf über einen Kilometer kommen da schon einmal 138 Tonnen Gewicht zusammen! Wahnsinn oder?! Da ist es nicht verwunderlich, dass es doch nicht so egal ist, was ihr am Fuß tragt.

Den einen „besten Schuh“ gibt es natürlich nicht, da jeder seinen ganz eigenen finden muss. Das hängt von den verschiedensten Faktoren ab: Deiner Biomechanik, dem Terrain, auf dem du läufst, der Distanz und, natürlich, der Form deiner Füße. Also wie oder wo findest du nun den für dich richtigen Laufschuh? So wie rechts von Oliver Münzers Grafik dargestellt!

Wie halte ich es nun selbst beim Laufschuhkauf?
Zuerst will ich erwähnen, dass ich bei der Bekleidung selbst weniger wählerisch bin. Da gehe ich ins Fachgeschäft genauso wie zum Diskonter. Bequem soll's sein und passen wär auch nicht schlecht. Die Laufschuhe selbst kaufe ich aber nur - und ausnahmslos - im Fachgeschäft! Der Grund liegt einfach in einer intensiven und perfekten Beratung, der Möglichkeit die Schuhe am Fuß zu testen. Ein besonders wichtiger Aspekt ist aber die Laufbandanalyse ohne die man keinen Schuh kaufen soll.

Es war höchst an der Zeit nach neuem Schuhwerk Ausschau zu halten, denn beide Paare hatten die 1.000er Marke klar überschritten. Höchste Zeit also zum wohl besten Laufsport-Shop Kärntens zu pilgern - dem Laufsport Münzer in Villach! Die ewige Frohnatur Oliver, der ehemalige Leistungssportler und langjährige Rekordhalter über diverse Kurzdistanzen hat in Villach bietet in seinem Geschäft und mit seinem Team alles was das Läuferherz begehrt. In meinem Fall waren es dann zwei Paar die ich nach ausgiebigem Probieren und der obligaten Analyse erstanden habe: Ein Saucony und ein Mizuno sinds diesmal geworden. Freu mich schon auf die ersten Kilometer!

Rechts im Bild, der Meister selbst - Oliver Münzer!

Wings For Life Run, die Dritte!

Der "Wings for Life Run" ist auch heuer wieder ein Fixpunkt für mich, geht es doch darum Gutes zu tun und nebenbei auch einen angenehmen Lauf in entspannter Atmosphäre zu absolvieren. So wie ich heuer bereits zum dritten Mal. Und auch diesmal wieder in Wien. Auch wenn die Vorzeichen für mich denkbar schlecht sind, weil ich die letzten drei Wochen von einer bis dato nicht gekannten extrem starken Erkältung ziemlich außer Gefecht war. Trotzdem, wenn ich ab nächster Woche wieder trainieren kann sollte es für einen Lauf bis zu fünfzehn Kilometer reichen!

Was ist aber das besondere an diesem vom RedBull-Konzern finanzierten Laufevent?
Der Wings for Life World Run ist ein seit 2014 jährlich im Mai auf 34 oder 35 Strecken in 33 Ländern weltweit zeitgleich stattfindender Wohltätigkeitslauf. Motto ist: „Laufen für die, die nicht laufen können“ und bedeutet, dass alle Einnahmen der Rückenmarksforschung zugute kommen!

Es handelt sich um einen Volkslauf, das heißt, jeder kann teilnehmen.
Das Startgeld wird komplett an die Stiftung gespendet, der Hauptsponsor Red Bull übernimmt die Veranstaltungskosten. Je nach Ort und Zeitpunkt der Anmeldung unterscheidet sich das Startgeld ein wenig. In Österreich sind 50,00 Euro zu entrichten, es ist aber auch möglich, im Laufe des Anmeldungsprozesses die Spende zu erhöhen. In den beiden Austragungen 2014 und 2015 kamen jeweils 3 Millionen und 4,2 Millionen Euro spenden zusammen.

Der Wings for Life World Run ist insofern besonders, dass keine vorgegebene Distanz, zum Beispiel 10 Kilometer oder 42,195 Kilometer wie bei einem Marathon, zurückgelegt werden muss. Damit können Läufer mit sehr unterschiedlichem Niveau in gleicher Weise teilnehmen. An jedem Ort ist eine Strecke von 100 km vorbereitet. Alle Teilnehmer starten gleichzeitig, 30 Minuten später fährt ein Auto, das sogenannte „Catcher Car“, die Strecke ab. Es startet mit 15 km/h und wird Schritt für Schritt schneller. Wenn das Auto einen Läufer überholt, ist für diesen das Rennen beendet. Ein Busservice bringt ausgeschiedene Teilnehmer zurück zum Startbereich. Sportlich gesehen zählt also nicht die Zeit, die ein jeder braucht, um eine gewisse Distanz zurückzulegen, sondern die Strecke, die zurückgelegt wird, bevor einen das Catcher Car überholt.

Ich habe eingangs erwähnt, dass ich versuchen werde so an die fünfzehn Kilometer zu laufen, weiß es aber nicht. Denn es geht nicht um fixe Distanzen sondern dass das Ziel von hinten kommt - in Form des Catcher Cars. Wann und wo es also bei mir so weit sein wird? Keine Ahnung! Und gerade das macht den Reiz aus und finde ich extrem spannend! Hinzu kommt, laufen und spenden kann nie falsch sein!
Und übrigens - ich habe die Startnummer 22244!

Willst du auch dabei sein? Hier geht's
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Mit Ketten durch den (Lauf)-Winter?

In letzter Zeit hat es mehrmals geschneit.
Ein Umstand, der bei den Autofahrern wenig Freude aufkommen lässt. Aber so ein klarer Wintertag, der hat schon was!

Denn, wenn wunderbarer und noch sehr sauberer Pulverschnee die Landschaft bedeckt, dann kribbelts noch mehr in den Beinen. Und da ich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter laufe gab es auch dieser Tage keine Ausrede die Laufschuhe zu schnüren um in den frisch verschneiten Wald zu rennen. Nur knapp neun Kilometer, dafür aber 300 Höhenmeter sollten es werden.

Das Problem bei diesen Wetterbedingungen ist natürlich der Untergrund. Denn der Schnee ist rutschig. Erschwerend ist aber, dass sich darunter eisige Stellen befinden können und somit eine hohe Verletzungsgefahr besteht!

Doch wozu gibt es "Yaktrax- Schneeketten"? In meinem Fall stülpe ich - je nach Streckenbeschaffenheit - die Ketten während (wenn extrem ist aber auch bereits zu Beginn) des Laufes über die Laufschuhe. Das geht innerhalb von Sekunden! Wobei man den dazugehörigen Klettverschluss gar nicht benötig. Das Ding hält auch so bombenfest!

Ohne Schneeketten hätte ich die anspruchsvolle Strecke wohl kaum bewältigen können, denn die Strecke war teilweise wirklich rutschig und anstrengend. Dies vorwiegend deshalb, weil ich nicht nur steil hinauf lief, sondern auch meine Beine viel höher heben musste als sonst! Kräfte raubend! Alleine auf weiter Flur war ich vorwiegend im tiefen Wald unterwegs.

Die wunderbare Gegend, die reine Luft und die herrliche Winterlandschaft entschädigten mich für den Kraftakt, den ich hier ablieferte. Zu Hause angekommen genoss ich dann noch die entspannende und angenehme Wärme der InfrarotkabineDas Beispiel zeigt - mit der richtigen Ausrüstung kann man bei jedem Wetter laufen!

Ein Kurzvideo zeigt noch einmal wie's geht!

Ein Jubiläum - 50 Jahre E&R!

Diesen Beitrag widme ich jener Frau, die ich am 10. Feber 1968 kennen lernte.
Genau deshalb haben wir dieser Tage unser 50-jähriges Jubiläum begangen. Im nachfolgendem Blogbeitrag geht es ein wenig darum
- wie geht man mit so einer langen Beziehung um
- wie feiern wir diesen Anlass und
- wo waren wir?

Ich bin 1949 geboren und meine Frau E. drei Jahre später. Zurück gerechnet heißt das, dass wir zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens noch sehr jung waren. Natürlich sind wir uns schon vorher begegnet, ich war zuvor aber noch unter ihrer Wahrnehmungsgrenze angesiedelt. Bedingt dadurch, dass E. aus einem strengen Elternhaus stammte musste ich sie - mit Hilfe ihrer Schulkolleginnen - in eine "Falle locken"! Das bedeutet, dass sie damals "zufällig" mit den gemeinsamen Freundinnen in einem zu dieser Zeit sehr beliebten Treffpunkt unserer Generation traf - beim "Stern"!

Die Teenager-Jahre waren anders als heute, vieles geschah ohne Wissen der Eltern, Facebook, WhatsApp & Co waren noch weit entfernt. Wir hatten nicht einmal ein Telefon! So verabredeten wir uns stets über "mehrere Ecken" zu den anfangs eher seltenen Treffen. Trotzdem, es hat ordentlich gefunkt, wurde mehr und mehr und führte fünf Jahre später zur Hochzeit. Dann natürlich mit Wissen, Einverständnis und im Beisein der Eltern!

50 Jahre im Rückblick zu beschreiben würde den Rahmen des Beitrages sprengen. Aus einem schüchternen Erstkontakt wurde jedenfalls die Liebe und Frau meines Lebens und mein Anker der mir die Bodenhaftung gibt, wenn ich sie verliere. Wir haben viel das uns verbindet, verstehen uns prächtig und sind auch gerne unterwegs. Egal ob Reisen in unterschiedliche Regionen und Städte, Ausflüge und Wanderungen, Konzerte oder sonstige Veranstaltungen. Neben Beruf und Familie schafften wir es auch ein tolles Eigenheim - mit viel persönlichem Einsatz - zu bauen und freuen uns über die beiden wunderbaren Töchter, die unser ganzer Stolz sind!

Natürlich gab es immer wieder auch dunkle Tage und Wochen, die uns aber letztendlich stark machten. Der Zusammenhalt in unserer Familie ist enorm, die gegenseitige Wertschätzung groß und der Spaßfaktor kommt selten zu kurz. Wir wissen auch, dass sich mit den Jahren Beziehungen verändern und trotzdem Liebe bleibt, auch dann wenn die Schmetterlinge im Bauch weitestgehend verflogen sind! Nach all den Erfahrungen und dem bisher Erlebten sind wir uns sicher eine gute und immerwährende, partnerschaftliche Entscheidung getroffen zu haben.

So war es auch klar und logisch, so einen Anlass nicht spurlos vorüberziehen zu lassen. Ideal also das Jubiläum mit einem Thermenurlaub zu verbinden, den wir um diese Jahreszeit zumeist sowieso machen. Diesmal ging es aber nicht - wie so oft - nach Ungarn oder Slowenien, sondern in die Therme Geinberg, wo wir uns vier Tage verwöhnen ließen. Eine gute Wahl übrigens, denn das Angebot ist enorm, die Therme riesig, das Vitalhotel ein Traum und das Essen haubenverdächtig!

Vier Tage sind nicht viel, daher dienten diese vorwiegend der Ruhe und Entspannung und natürlich dem ganz besonderen Jubiläum - 50 Jahre E&R! Neben sehr persönlichen Geschenken gab es am Jahrestag einen über das Hotel organisierten Blumenstrauß und nach dem ausgiebigen Frühstück ein Glas Sekt. Der Tag selbst verlief wie er halt in einer Therme verläuft - angenehm, erholsam, harmonisch. Erfreulich dann der Ausklang des Abends, denn in der Hotelbar trat ein Künstler auf, den man bei uns nicht kennen muss, der aber das Zeug zu mehr hat - der Pianist und Sänger Thomas Casata. Der junge Mann spielte am Klavier und sang, wie ich es zuvor in dieser Form noch nie gehört hatte. Angetan von seiner Art Musik zu machen bat ich ihn - dem Anlass entsprechend - ein Lied für uns zu spielen, was er dann auch gerne tat und uns mit einem musikalischen Ständchen zum Jahrestag gratulierte. Ein schöner Abschluss!

Abschließend kann allen Paaren nur empfehlen "dran zu bleiben", denn eine Beziehung ist etwas Besonderes. Voraussetzung ist halt, dass dafür etwas tut, sich nicht wegen jedem Sch.. in den Haaren liegt oder gar trennt. Es heißt also regelmäßig daran zu arbeiten, dass eine Partnerschaft etwas Beständiges ist und bleibt! Genau deshalb haben wir das nächste 50er-Jubiläum im Visier, welches wir in fünf Jahren feiern und dann etwas mit unserer Hochzeit zu tun hat ...!

Fitness im Studio?

Man kennt mich eher als Läufer und weniger als einen der regelmäßig ein Fitnessstudio aufsucht. Es ist also schon viele Jahre her seit ich das letzte Mal einen Fitnesstempel von innen sah. Wenn man es allerdings richtig und mit fachlicher Unterstützung betreibt ist das eine feine Sache. Hinzu kommt ja, dass man als Läufer den Körper zu einseitig belastet, dass sich die Muskeln verkürzen und dieser Umstand wiederum zu verletzungsbedingten Pausen führt.

Der Grund warum ich pausierte ist einfach erklärt: Nachdem meine zu kurze, aber äußerst intensive Laufkarriere im Jahr 2011 - bedingt durch meine Rheuma-Erkrankung - zu früh endete, ergab das Fitnesstraining keinen Sinn mehr. Wie denn auch, wenn der Körper schmerzt und viele Übungen einfach nicht durchführbar sind. Schade war es allemal, weil es mir gut tat und ich nach meiner beruflichen Veränderung (langsames Gleiten in die Pension) mehr Zeit hätte.

Ein kleiner Einblick ins Innere Aktiv & Vital Forum Althofen
Meine Erkrankung ist kein Thema mehr und wer mich kennt weiß, dass aufgeben sowieso nicht zu meinem Wortschatz gehört. Ich habe daher erfolgreich dagegen angekämpft und freue mich, dass ich schon längst wieder meine 30 bis 40 Laufkilometer pro Woche herunterspule. Nur Wettbewerbe gibt es keine mehr. Obwohl, hin und wieder juckt es ja doch und ich werde schwach, wie im letzten Jahr bei Kärnten läuft!

Egal! Nachdem auch meine Frau durch gezieltes Training ihre Kreuzschmerzen in den Griff bekommen und ich einen sportlichen Ausgleich benötige, meldeten wir uns vor einiger Zeit bei einem alten Bekannten, Erwin Wernegger. Dieser war lange Zeit Mitarbeiter in einem St. Veiter Fitnessstudio, hat vor Jahren im selben Ort seinen eigenen Traum verwirklicht und ist im Vorjahr damit nach Althofen übersiedelt. Eine weise Entscheidung, wie sich's zeigt!

Warum trainieren wir nun also im Aktiv & Vital Forum? Weil es hier ein modernst ausgestattetes Studio gibt in dem sich sowohl die "Kraftlackl" wohl fühlen, wie auch jene, die einfach für ihren Körper etwas tun wollen. Der Hauptgrund liegt aber darin, dass Erwin ein Tüftler und bekannt dafür ist, dass er auch sehr akribisch an Gelenk- und Rückenproblemen herangehen kann und zumeist Mittel und Wege findet diese zu mildern. Unter bester fachlicher Betreuung trainiert man hier außerdem gelenkschonend und gezielt auf medizinisch zertifizierten Fitnessgeräten. Das holzbetonte Ambiente ist angenehm und in dieser Branche eher selten!

Es hat sich viel verändert in unserer Zwangspause. Die Geräte wurden moderner und vielfach entfällt die lästige händische Einstellung. Das Armband mit deinen Daten hinhalten - das war's dann auch schon. Dass man an den Ausdauergeräten am Bildschirm auch das Internet nutzen kann, gehört ebenfalls zum Standard. Da vergessen einige leider warum sie eigentlich hier sind. Wir selbst nehmen das reichhaltige Angebot zzt. zweimal pro Woche in Anspruch. Während meine Frau bei diesem Rhythmus bleiben wird, werde ich auf einmal reduzieren, da ich ja noch drei Laufeinheiten pro Woche unterbringen will. Uns gefällt's jedenfalls!

Im nachfolgenden Imagevideo bekommt man einen kleinen Einblick in die angenehme Atmosphäre des Studios, auf die Menschen dahinter und die Trainingsmöglichkeiten

Jahreswechsel 2018, Poetisch kommentiert!

Einmal im Jahr fasse ich meine Gedanken zum Jahreswechsel in Verse. In den meisten Fällen erstelle ich daraus eine Karte, die zusätzlich noch ein paar persönliche Zeilen beinhaltet. Diesmal habe ich auch ein einfaches Video daraus gemacht und zusätzlich auch selbst besprochen. Das will ich euch nicht vorenthalten! Ich hoffe, es gefällt!

 


Allen die hier hin und wieder reinschau'n, vielen Dank dafür!
Ich hoffe, ihr kommt auch im neuen Jahr hin und wieder vorbei!
Euch und euren Lieben alles Gute im neuen Jahr!
Und was immer ihr vorhabt, es möge gelingen!

Liebe Grüße - Reinhard

25.000 Tage nach meiner Geburt - ein Rückblick!

Wenn man am, so wie ich, am 29. November 2017 25.000 Tage alt ist, dann kann man davon ausgehen, dass es diesen "Geburtstag" nur einmal im Leben gibt! Dem Anlass entsprechend und entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten, schreibe ich heute ein wenig über mich! Achtung: Es kann ein wenig länger werden!

1966 mit Bruder Gernot
1956 beim Urlaub in Lignano
Es war - zurückgerechnet - der 19. Juni 1949 als ich um 01:00 Uhr morgens in St. Veit an der Glan das Licht der Welt erblickte. Meine Eltern waren schon da und empfingen mich hoch erfreut! Die ersten Jahre wohnten wir in einer kleinen Wohnung (zwei Zimmer!) bei meiner Großmutter. Mir war's egal, weil Oma's sind eh immer super! Für meine Eltern weniger, daher gab es irgendwann einen Umzug in eine neue Wohnung, die zwar auch nur zwei Zimmer hatte, aber es war "unsere"! Noch dazu gab es gegenüber den "Jahn-Turngarten" Spaß-Garantie, da sich hier regelmäßig viele Gleichaltrige trafen um hier die Freizeit zu verbringen. Mit vielen bin ich noch heute freundschaftlich verbunden!
Noch ein paar Worte zu meiner Familie. Natürlich wünschte ich mir immer wieder ein Geschwisterchen. darauf musste ich siebzehn Jahre warten, denn erst 1966 kam mein Bruder Gernot zur Welt. für den ich aber mehr sein durfte, denn unser Vater verstarb viel zu früh! Meine Mutter ist natürlich auch schon betagt, genießt aber noch immer ihre heiß geliebten Kaffeehausrunden in der Stadt!

1961, in der Hauptschule
Da meine Eltern lange Zeit leider mit sich selbst beschäftigt waren nutzte ich den so gewonnen Freiraum, was sich natürlich eher negativ auf meinen schulischen Erfolg auswirkte. Sofern man das so nennen kann. Meine Jugend war trotzdem eine schöne und unbeschwerte Zeit, mit tollen Mitschülern, unter denen sich in der Hauptschule auch ein gewisser Wolfgang Puck befand!
1970, mein Stolz, mein erstes Auto
Aufgrund der familiären Voraussetzungen und meiner Faulheit gehörte ich nicht zu den Klassenbesten, musste aber auch keine Klasse wiederholen. Zu früh nahte der "Ernst des Lebens", der mich zur Kelag brachte, wo ich meine Lehre als "Radiomechaniker" absolvierte. War nicht mein Berufswunsch, aber mein Vater kannte da jemanden ...! Bis heute wird mir das zweifelhafte Privileg zuteil, der einzige Lehrling zu sein, den die Kelag nicht behalten hat. Egal, es wartete eh das Bundesheer auf mich!

Liebeserklärung in den Bergen
Zu meiner Zeit (1968) war da noch ein ordentlicher "Zund" drinnen mit wenig Freiraum. Dieser genügte aber um in dieser Phase meine große Liebe und heutige Frau kennenzulernen - Elisabeth! Sie hübsch, intelligent, zielstrebig! Ich? Na ja! Das bedeutete, wenn ich sie behalten will muss ich was ändern - und das tat es auch. Das zeigt auch mein Werdegang bei Siemens in Klagenfurt, der mich vom einfachen Monteur bis zum Abteilungsleiter führte.
1978 bei Siemens. Mit Herbert
Da es bei einem großen Konzern immer wieder Veränderungen gab, wurde 1982 leider auch meine Abteilung österreichweit liquidiert. Da sich nichts adäquates anbot begannen meine Wanderjahre. Diese brachten mich jeweils in der Position eines Verkaufsleiter u.a. zu Zumtobel-Licht, Knoblich-Licht und Stylux-Deutschland) und weiter in die Bürotechnik (Verkaufsleiter Canon Kopiersysteme) und wirkten sich für meine berufliche Karriere sehr vorteilhaft aus!. Dem nicht genug, stieg ich noch in den Bankenbereich ein und wurde Geschäftsstellenleiter für Kärnten und Steiermark bei der Factor-Bank! Ich lernte unglaublich viel!

Hochzeit 1973
Nicht nur das Berufsleben entwickelte sich positiv, sondern auch jenes im privaten Bereich. Meine Traumfrau heiratete ich im Jahr 1973. Es dauerte dann ein wenig bis wir uns beruflich und finanziell so festigten um in unsrer Heimatstadt St. Veit ein Eigenheim zu erreichten und danach eine Familie zu gründen, aus der zwei wunderbare Töchter hervorgingen. Natürlich gab es bei Familienmitgliedern teils schwere Krankheiten zu überstehen, unliebsame Verwerfungen und daher auch immer wieder schwierige Zeiten zu meistern. Wir lernten damit sehr gut umzugehen? Ich glaube hier mit Stolz behaupten zu können, dass wir - nicht nur deshalb - eine starke Familie mit einem guten Zusammenhalt geworden sind!

Start in die Selbstständigkeit
Beruflich gab es ab 1995 einen Paradigmenwechsel - ich wurde selbstständig! Da ich lange Jahre als Verkäufer bzw. Verkaufsleiter tätig war begann ich mit dem was ich gut konnte - verkaufen! Ich startete also mit einer Handelsagentur, wobei der Schwerpunkt bei drucktechnischen Produkten lag (Mauspads z.B. waren damals noch sehr gefragt). Bald verlagerte sich mein Interesse hin zur Beratung, wo ich mich zunehmend um angehende Jungunternehmer kümmerte.
15 Jahre UGP, eine schöne Feier
Natürlich habe ich dabei so manches vermurkst und meine Familie in bedrohliche Situationen gebracht. In Summe entwickelte sich meine  Tätigkeit aber so gut, dass ich diese zunehmend im Auftrag namhafter Institutionen durchführen konnte, wie z.B. im Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten, Den Großteil meiner Beratertätigkeit verbrachte ich als Projektleiter im UGP (Unternehmensgründungsprogramm). Ein Erfolgsprogramm des AMS, umgesetzt von den Partnerfirmen bit Management und ÖSB Consulting. So schätze ich mich glücklich auch heute noch im Umfeld der Unternehmensgründungen tätig sein zu dürfen. Eine wunderbare und lohnenswerte Aufgabe!

Mit meiner Familie
Mit meiner Familie und speziell mit meiner Frau waren wir stets sehr aktiv, haben viele Ausflüge und Urlaube unternommen, auch wenn so manche nur ganz kurz ausfielen. Die Kinder genossen eine gute Ausbildung, haben studiert und sich - in jeder Hinsicht - prächtig entwickelt. Natürlich sind sie irgendwann flügge geworden um mit ihren Lebenspartnern in anderen Regionen (Graz/ Faakersee) zu wohnen und zu leben. Beruflich haben sich beide einen guten Namen gemacht, sie haben auch sehr hart und erfolgreich dafür gearbeitet. Wir sind sehr stolze Eltern!
40 Jahre E&R (© Berger)

Meine Frau und ich machen viel gemeinsam. Erst recht nachdem wir beide das Pensionsalter erreicht haben. So findet man uns regelmäßig bei Veranstaltungen, Theaterbesuchen, Städte-, Fern- und Schiffsreisen, so manchen Urlauben am Meer, aber auch in Thermen. Erfreulicherweise haben wir dabei viele gemeinsame Interessen. Wo wir weniger Übereinstimmungen haben sind die Hobbies. Während meine Frau sehr gerne im Garten arbeitet, streife ich als begeisterter Läufer durch die Gegend.
Nach dem NYC-Marathon
Obwohl als "Spätzünder" hat die Begeisterung für diesen Sport dazu geführt, dass ich Spuren dahingehend hinterlassen habe, dass ich einen Laufverein (LC Vitus) gründete, einen Laufevent (Sonnenlauf) ins Leben gerufen und viele Menschen in jeder Hinsicht "bewegt" habe. Hinzu kam, dass ich zunehmend Gefallen an Wettbewerben fand, die mir etliche Stockerlplätze eingebracht haben und mich bis zum berühmten "New York City Marathon" führten.

Einen Tiefschlag, den ich selbst nur teilweise überwunden habe passierte im Jahr 2011. Nur wenige Wochen nach dem Gewinn eines Viertelmarathons war ich bewegungsunfähig, Diagnose Rheuma! Das traf mich hart und unerwartet. Ich will hier auch nur so weit eingehen, dass ich mich nie unterkriegen lasse und schon gar nicht von dieser Krankheit. Das bedeutet konkret, dass es natürlich Jahre gedauert hat dieses schmerzvolle Leiden in den Griff zu kriegen. Ich behaupte aber, dass mir dies ganz gut gelungen ist. Trotzdem bedeutete es das Ende einer wunderbaren und äußerst intensiven Lauf-Ära, die reich an Erfahrungen war! Natürlich sieht man mich wieder auf meinen Laufstrecken, Wettbewerbe sind aber kein Thema mehr - und wenn, dann natürlich Charity-Läufe!

Mein Start mit der VAWIS-Gruppe
Trotz Ruhestand bin ich noch immer als "Gründervater" ein gefragter Experte in diesem Bereich und arbeite als selbstständiger Unternehmer noch immer bei den oben genannten Firmen. Zusätzlich habe ich im Vorjahr VAWIS gegründet, die Vereinigung aktiver Wirtschaftssenioren. In der Gruppe finden sich zwischenzeitlich echte Wirtschaftskapazunder.
Was bringt die Zukunft?
So bleibt "Altes Wissen" erhalten, welches dem Markt in verschiedenster Form zur Verfügung gestellt und auch zunehmend genutzt wird!

Abschließend kann ich für alles was ich in den letzten 25.000 Tagen erlebt habe nur DANKE sagen. Danke vor allem meinem Kraftfeld - meiner Familie. Natürlich meinen lieben Freunden und Weggefährten und all jenen mit denen ich beruflich zusammenarbeiten darf und durfte. Wenn ich so im Schnelldurchgang zurückblicke bin ich überzeugt, das Leben liebt mich und meint es gut mit mir!

Laufstrecken im Ausland: Central Park - New York

Gab es bisher Tipps zu Laufstrecken aus der Heimat, so ist heute New York City (NYC) das Ziel der nachfolgenden Vorstellung. Der Grund liegt darin, dass dieser Tage eine der größten und spektakulärsten Laufveranstaltungen der Welt stattgefunden hat, der NYC Marathon, der stets am ersten Sonntag im November zig-tausende Athleten in die Millionen-Metropole bringt. Im Jahr 2009 hatte ich selbst die Möglichkeit an diesem Marathon teilzunehmen, aber auch im wohl berühmtesten Stadtpark der Welt zu laufen. nachfolgend also mein November-Tipp!

Jackie Kennedy Reservoir, Richtung Westen (© RHuber)
Damals wohnte ich in Sichtweite zum Central Park, was in jeder Hinsicht praktisch war. So war es (nicht nur im Sinne der Worte, sondern auch tatsächlich) sehr nahe liegend, dass ich gleich nach dem größten Laufabenteuer meines Lebens die Gelegenheit nutzte den riesigen Park morgens im Laufschritt zu erkunden. Ausgangspunkt war also das Hotel Wellington, von wo man geradeaus in den Park hineinlaufen kann. Mein Ziel war diesen zur Gänze und entgegen des Uhrzeigersinns zu umrunden.  Es war ein wolkenloser Herbsttag und obwohl ich zeitig unterwegs war kreuzten schon sehr viele Menschen meinen Weg.

Westseitig zurück zum Ausgangspunkt (© RHuber)
Ich steuerte den breiten Weg nach rechts an, der sich zu Beginn Center Drive nennt und der Länge nach in den East Drive übergeht und den ich somit ostseitig bis zu seinem Ende weiterlaufe. Bald wird die 79th St und kurze Zeit später die 85th St Transverse überquert um dann gleich über den riesigen See zu staunen der sich vor mir auftut und den ich in dieser Dimension nicht erwartet hätte. Dem Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir welches ziemlich genau in der Mitte liegt und fast die gesamte Breite des Centralparks einnimmt. Hier heißt es innehalten den See und die dahinter in den Himmel ragende und stets beeindruckende Skyline zu genießen.

Lohnt sich ein Urlaub am Kreuzfahrtschiff?

Die MSC Preziosa
Kürzlich unternahmen meine Frau und ich eine schöne und unvergessliche Reise um Westeuropa. Unvergesslich auch deshalb, weil ich am Weg vom Hamburger Flughafen zum Schiff mein Handy in einem unbekannten Taxi mit unbekanntem Ziel vergaß. Nachdem die unglaubliche Geschichte (HIER nachzulesen) noch am selben Tag ein Happyend fand konnten wir uns voll auf die Kreuzfahrt konzentrieren, die uns mit der MSC Preziosa von Hamburg bis nach Genua führte!

Im ersten Beitrag geht es um den mehrtägigen Aufenthalt bzw. dem Leben auf der MSC Preziosa aus unserer Sicht. Die Beschreibungen zu den einzelnen Stationen (Hamburg, Zeebrügge, Southhampton, La Coruna, Lissabon, Gibraltar, Barcelona) folgen demnächst!

Unsere Balkonkabine
Da wir bereits im Jahr 2013 mit der bewährten Flotte von MSC Kreuzfahrten unterwegs waren (siehe LINK) kannten wir uns bereits ein wenig aus und nahmen daher auch wieder eine (sehr geräumige) Balkonkabine der Kategorie Fantasica. Diesmal im 13. Stock. Ganz oben ist empfehlenswert, das letzte Stockwerk unter dem Freizeitbereich des darüber liegenden Oberdecks weniger. Denn bedingt dadurch, dass dieses über die Kabine hinausragt hat man eine Art Vordach mit Sichteinschränkungen. Hinzu kommt, dass die fleißigen Bienen des Schiffes sehr früh mit dem hörbaren Putzen beginnen.

Oberdeck bei Schönwetter!
Bleiben wir bei den Oberdecks, die bei Schönwetter natürlich gut besucht sind. Hat man hier doch etliche Swimmingpools und viele Möglichkeiten zum Relaxen. Nachteilig wirkt sich hier vielleicht die hohe Dichte an so genannten Proleten aus, die hier öffentlich ihren vermeintlichen Luxus zur Schau stellen. Dass tun sie vorwiegend indem sie sich lautstark unterhalten, unmöglich benehmen und ein unappetitliches Essverhalten an den Tag legen! Sie sind erfreulicherweise die Minderheit!

Laufstrecken in Kärnten: St. Veit - Muraunberg

Du läufst immer die gleiche Strecke?
Du suchst Abwechslung?
Du kennst aber kaum Alternativen?
Ersteres ist sowieso die schlechteste aller Lösungen, weder sportlich und motivierend schon gar nicht! Wenn es Spaß machen und/ oder etwas bringen soll, dann sollen die Laufeinheiten abwechslungsreich sein. Aber wo und wie findet man diese? Heutzutage im Internet! Nicht nur deshalb begann ich kürzlich einige meiner Laufstrecken hier im Blog vorzustellen. War es zuletzt der Track zum Ranftlhof, geht es heute wieder in den Wald bzw. Berg hinein, zu einer Strecke die sich lohnt zu laufen. Ruhig, anspruchsvoll und Natur pur!

Track St. Veit: Muraunberg
Der Muraunberg ist mein "Heimberg" und gleichzeitig auch der St. Veiter Hausberg! Er bietet viele Möglichkeiten, die nachfolgend beschriebene ist eine davon. Schon an der Karte rechts sieht man, dass es verwirrend werden kann. Daher habe ich versucht die Strecke so gut wie möglich zu beschreiben. Bitte diesbezüglich auch an den Fotos und dem GPSies-Track (mit selbst erklärenden Ansichten und Detailinformationen) am Ende des Blogbeitrages zu orientieren.

Wie zuletzt auch beginnen wir den Lauf wieder beim Hallenbad St. Veit. Von da starten wir hin zur Glan um am südlich gelegenen Weg bis zur Firma Porsche zulaufen und der Klagenfurter Straße entlang noch ein kurzes Stück nach links bis vor zur Orientierungstafel, wo viele Wanderwege beginnen.
Wir laufen also den normalen, breiten Weg hinauf, bis es nach zwei Kilometer scharf nach links geht. Der Weg führt dann wieder zu einer Rechtskurve und geht immer weiter nach oben, bis wir zu einer kleinen Lichtung kommen, an der eine Bank steht. Da geht es nun hinter der Bank im zick-zack und über Wurzeln weiter bis zu einem breiten Weg der rechts nach oben führt.

Es wird ein wenig dunkler und enger, aber auch weich, wurzelig. Kurz ein Stück nach unten, letztendlich aber doch wieder nach oben, vorbei an geschlägertem Holz. Fast oben laufen wir den Weg nicht gerade weiter, sondern scharf nach rechts und nach ein paar Metern nach links. Der höchste Punkt ist erreicht, das bedeutet, wir laufen endlich nach unten und gelangen recht bald zu einer Lichtung an der wir sofort nach links laufen.

Verona, Nabucco und der Gardasee

Im Jahr 2002 war ich das erste Mal in Verona, allerdings nur bei einem Zwischenstopp im Zuge einer Frankreichreise. Obwohl kein "Wiederholungstäter" wusste ich, dass dies nicht das letzte Mal war. Fünf Jahre später buchten meine Frau und ich einen Verona-Trip mit Opern-Besuch in der berühmten Arena di Verona! Aida stand am Programm. Und obwohl ich nicht zu den ausgewiesenen Opernfans zähle war ich von der Darbietung, wie auch der Atmosphäre angetan. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit die bezaubernde Stadt näher kennen zu lernen die viel Geschichte in sich trägt. Wie auch jene von Romeo und Julia, deren Haus mit Balkon ein Touristenmagnet ist!

Letztes Jahr ein Kurzausflug nach Verona. Bei schlechtem Wetter heizte Adele in der zweifach ausverkauften Arena mit ihrer kraftvollen Stimme so ein, dass sich die Wolken bald verzogen und wir ein Konzert der Extraklasse genießen konnten!

Vor einigen Tagen ging es wieder nach Verona. Die Anreise war insofern beschwerlich, weil wir nicht die einzigen waren, die sich auf den Weg machten. Staus ohne Ende verlängerten die Anreise recht ordentlich! Unser Quartier - das SHG Hotel Verona - lag auf dem Weg von der Autobahn in die Stadt. Es ist ziemlich neu renoviert, sehr sauber und empfehlenswert!

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel bei dem wir den Flair der Stadt ebenso genossen wie ein köstliches Eis oder ein feines, italienisches Abendmahl machten wir uns wieder auf den Weg zur Arena. Man muss rechtzeitig da sein, wenn man keine Platzkarten hat, denn die Steinstufen der hinteren Ränge sind bald besetzt! Dann warten wir bei sommerlichen Temperaturen bis endlich Verdi's Nabucco beginnt. In der aktuellen Aufführung hat Regisseur Arnaud Bernard den Opern-Klassiker von jedem biblischen Bezug befreit, modernisiert und zu einer antiösterreichischen Oper gemacht, was mich als Nichtkenner nicht störte.
Die Musik war ja die selbe und die Vorführung war genauso beeindruckend wie das Bühnenbild und die Gesangsdarbietungen mit großem Aufgebot. Der Gefangenenchor selbst eine beeindruckende und stimmgewaltige Szene (siehe aktuelles Video ganz unten)! Danach ging es noch auf einen Drink in den nach wie vor belebten Gassen der Altstadt!