Supercalifragilisticexpialigetisch?!

Das ist ja eine Überschrift! Mein lieber Schwan!
Und wer kann dieses Wort fehlerfrei lesen? Wer kennt dieses überhaupt und bringt es in Zusammenhang mit einem Musical? Genau - "Supercalifragilisticexpialigetisch. Dieses Wort klingt durch und durch furchtbar, weil synthetisch. Wer es laut genug aufsagt, scheint klug und fast prophetisch, supercalifragilisticexpialigetisch" so wird dieser Zungenbrecher erklärt, der mit Mary Poppins seine Berühmtheit erlangte!

Der Grund, warum ich darüber schreibe liegt darin, dass meine Frau und ich von unseren Töchtern zu Weihnachten einen den Besuch des Musicals "Mary Poppins" im Wiener Ronacher geschenkt bekamen. Inklusive Aufenthalt! Letzte Woche lösten wir das tolle Geschenk also ein. Mit dem "Railjet" der ÖBB ging es bequem und stressfrei nach Wien, wo wir im feinen "Hotel am Konzerthaus" untergebracht waren. Gut gelegen, sodass wir all unsere Ziele zu Fuß erreichen konnten.

Wenn man schon in Wien ist, dann liegt es sehr nahe die Stadt zu erleben. Auch wenn das Wetter diesmal alles andere als freundlich war. Regnerisch, kalt und windig! Trotzdem bummelten wir am Ankunftstag ein wenig durch die Innenstadt bis zum altehrwürdigen "Stephansdom". Der Abend begann mit einem guten Essen im "Gmoakeller", einem gut bürgerlichen Restaurant mit vorzüglicher Küche. Gestärkt ging es dann zum Ronacher, wo "Mary Poppins" auf uns wartete. Der Saal mit Jungen und jung gebliebenen zum bersten gefüllt, das Theater fast täglich ausverkauft! Zu recht, denn die Besucher erwartete ein zauberhaftes Märchen, gespickt mit tollem Gesang und ebensolchen Schauspielern (hervorzuheben sind hier die beiden Kinder!), bekannten Melodien, verspielter Technik und einer großartigen Mary Poppins, die zum Schluss über die Köpfe der Besucher dem Saal entschwebt! Wer einfache und doch professionell gestaltete Unterhaltung liebt, ist hier absolut richtig!

Der nächste Tag begann mit einem Besuch in der Vergangenheit. Als Kind verbrachte ich nämlich viele Ferien in Wien bei meiner Familie mütterlicherseits. Vorwiegend bei meinem schon längst verstorbenen Opa. Nachdem sich die Wohnung, wie auch die umzäunten Spielplätze in der Nähe des Hotels befanden, nutzte ich die Gelegenheit und schwelgte ein wenig in Erinnerungen. Danach besuchten wir den noch den Naschmarkt, das Museumsquartier, inklusive einer Ausstellung und die nahe gelegene Mariahilfer Straße. Im neuen und wunderschönen Wiener Hauptbahnhof stärkten wir uns noch ein wenig, um dann wieder die Heimreise mit dem Zug anzutreten.

Danke an dieser Stelle an unsere Töchter!
Das Geschenk war mehr als gelungen!

Das nachfolgende Video macht hoffentlich Appetit auf ein bezauberndes Musical!

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