Berglauf: Start in neue Dimensionen!

Meine Heimat Kärnten ist ein Naturjuwel, dessen sich die Bewohner kaum bewusst sind. Wir haben mehr als 1.000 Seen (!), ein großflächiges Radwegenetz, Wanderwege, Sehenswürdigkeiten ohne Ende, Laufstrecken und viele Berge. Letzteres wird auch dazu genutzt um Laufveranstaltungen durchzuführen, wie z.B. den Kärntner Berglaufcup! Dieser Wettbewerb erfreut sich zunehmeder Beliebtheit, weil die Teilnehmeranzahl überschaubar ist und jene Personen die dabei mitmachen großteils zu der Kärntner Laufelite zählen. Hobbyläufer sind hier also eher selten anzutreffen. Das hat naturgemäß damit zu tun, dass die Strecken einen hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen, da sie natürlich mit vielen Höhenmetern und unwegigem Gelände verbunden sind. Was auffällt ist der familiäre Charakter dieser Laufserie. Die Menschen kennen sich, da sie ja wie ein Wanderzirkus von einem Bewerb zum anderen ziehen.

Schon länger spekulierte ich damit einmal dabei sein zu wollen. Da ich anscheinend zunehmend zu Spontanentscheidungen neige, wie zuletzt beim Sonnenlauf, meldete ich mich kurzfristig zum Römerlauf auf den Magdalensberg an, an dem ich am Samstag, den 7. Mai teilnahm. Das Streckenprofil lautete 11,5 KM bei 550 Höhenmetern. Eine neue Erfahrung nahm seinen Lauf ...!

Viele Höhenmeter, aber herrliches Panorama (© Event-Gucker)

Gab es bisher vorwiegend klassische Distanzen, so hatte ich diesmal überhaupt keinen Anhaltspunkt. Keine Ahnung an wen ich mich "anhängen" könnte, bzw. wo wie gelaufen werden muss. Das bedeutet, ich ging die Sache mehr als vorsichtig an, um nur ja nicht unterwegs "verhungern" zu müssen. Nur wenige hundert Meter dauerte das erste Flachstück, ab dann ging es aufwärts. Nach ca.vier Kilomeretrn dachte ich wieder einmal "das habe ich wieder einmal notwendig gehabt"! Nach der Hälfte fing es an Spaß zu machen und ich konnte das Tempo steigern. Ab diesem Zeitpunkt überholte nur mehr einer - ich. Natürlich zu spät für eine Bestmarke, aber gut genug um meinen Einstieg in den Berglaufcup als gelungen zu bezeichnen. Das bedeutet, dass ich, aufgrund der hohen Leistungsstärke des Teilnehmerfeldes, wohl im hinteren Ergebnisfeld angesiedelt war, in meiner Alterklasse aber den 2. Platz erreichte. Das macht Lustauf mehr!


Noch einige Anmerkungen:

Der Lauf selbst war vom ASV Maria Saal sehr gut organisiert.
Die hohen Temperaturen machte aber allen zu schaffen.
Die Höhenmeter waren schwierig, aber erträglich (Bild rechts)
Labestationen und Getränke gab es ausreichend.
Die Verpflegung im Ziel war köstlich.
Meine Zeit 1:12:58 bei 550HM auf 11,5 KM 
Die Siegerehrung im Ambiente der Ausgrabungsstätte Magdalensberg und in Form römischen Stils

Alle Fotos vom Lauf wie immer vom Event-Gucker - HIER!
Meine eigenen Fotos dazu (aus der Event-Gucker-Serie) gibt es HIER!
Nachträglich hinzugekommen, gibts die Ergebnisse HIER!

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