250 Tage stillstand!

Früher einmal, als ich nicht ahnte, jemals schwerer krank zu sein als mit einer Verkühlung das Bett zu hüten, da lief ich so an die 40 bis 50 Kilometer die Woche. Im Schnitt! Früher einmal, als ich an vielen Halbmarathons und Marathons teilnahm und bis an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit ging (manchmal auch darüber). Früher einmal, als ich mich nahezu unsterblich fühlte und vor Energie und Unternehmungslust nur so strotzte. Früher einmal, als ich es in meinen schlechtesten Träumen nicht ahnte jemals an Rheuma zu erkranken!

 

Unbeschwert durch die Gegend zu laufen, an Wettbewerben teilzunehmen, so manche davon sogar zu gewinnen, oder mit einer guten Platzierung zu beenden, das ist also Geschichte! Das Ziel dieser Geschichte ist nun keinesfalls im Detail auf diese heimtückische und überaus schmerzhafte Krankheit einzugehen. Das habe ich in der Vergangenheit bereits getan, sondern immer wieder aufzuzeigen, wie man aus diesem "Teufelskreis" wieder heraus kommt, anderen also Mut zu machen!

 

Ich habe mich mit der Rheumatoiden Arthritis "angefreundet", die Krankheit weitestgehend akzeptiert und angenommen. Und auch wenn die behandelnden Ärzte mich regelmäßig vom Gegenteil überzeugen wollen, ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass ich mein Rheuma nicht nur in Griff kriege, sondern davon auch geheilt werde. Es dauert natürlich, denn es hat ja auch Jahre gedauert hat mein "Leiden heranzuzüchten"! Man lernt sich in Geduld zu üben. Man lernt auch nach Methoden zu suchen, die die Schmerzen lindern, bzw. die sich entzündungshemmend auswirken. Wie eben das Heilfasten, welches ich im letzten Beitrag beschrieb und ich nicht nur kranken Menschen sehr gerne empfehle. Es gibt viele andere Möglichkeiten, die ich teste, deren Wirkungen ich kennen lerne und auf die ich an dieser Stelle noch eingehen werde!

 

Foto: ©www.thinkstockphotos.de

So, was hat es mit der ominösen Angabe "250 Tage" auf sich?

 

Nun, wer mich kennt weiß, dass ich mich weder von Krankheiten, noch von sonstigen Hindernissen aufhalten lasse. Daher war die Erkenntnis im Jahr 2011 von meiner Krankheit zu erfahren wohl ein Schock für mich, sie hielt mich auch mehrere Monate von meinem Hobby ab. Aber schon nach einem halben Jahr Pause begann ich wieder zu laufen und erreichte bald wieder mein übliches Wochenpensum und auch meine Schnelligkeit. Das ging bis zum 21. Juni des Vorjahres so - dann war aus! Die Entzündung erreichte den Bereich der Archillessehne und da geht im Normalfall schon nix mehr. In meinem Fall dann noch weniger. Ziemlich genau 250 Tage Stillstand also. Für einen leidenschaftlichen Läufer wie mich also die Höchststrafe. Ein Grund mehr den Zustand zu ändern . . . !

 

P.S. Eine Form der Therapie ist auch, sich gewisse Dinge "von der Seele zu schreiben"! Mir hilft's und für euch Leser ist es hoffentlich nicht nervig ;-)

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